Das Praktikums-Fazit: Alle guten Dinge sind drei (Monate)

Ceydas Praktikum geht in diesem Monat zu Ende: Was sie in den vergangenen drei Monaten gelernt hat und für sich mitnimmt, erzählt sie im Blog. Und vor allem beantwortet sie die Frage: Geht es für sie weiter in der matrix?

Heute ist etwas passiert, was ich nie zu träumen gewagt hätte: Ich bin VOR dem Klingeln meines Weckers aufgewacht. Zugegebenermaßen nur fünf Minuten früher, aber immerhin. Ich werde also langsam ein Morgenmensch – kurz bevor mein Praktikum endet – na toll. Das frühe Aufstehehen ist natürlich nicht das Einzige was ich in den letzten drei Monaten gelernt habe.

Erste Eindrücke

Als ich vor einem Viertel Jahr ins Vollzeit-Arbeitsleben gestartet bin, wusste und konnte ich noch nicht viel. Es fiel mir schwer meine Wünsche und Erwartungen an das Praktikum zu formulieren, weil ich in diesem Bereich noch keinen Einblick in das Arbeitsleben hatte. Ich kannte zwar den theoretischen Teil aus dem Studium, wie ich aber gelernt habe, liegen Praxis und Theorie oft sehr weit auseinander.

Durch die Hilfsbereitschaft meiner Arbeitskolleg*innen habe ich mich schnell zurechtgefunden und erste Eindrücke sammeln können.
Ich konnte an vielen Meetings teilnehmen und hatte sogar den ein oder anderen Außentermin. Es ist sehr spannend, die Vorgänge innerhalb eines Unternehmens kennenzulernen, aber auch wie Unternehmen mit Externen agieren.

Eigenständig arbeiten statt Kaffee kochen

Dann, nach der Hälfte der Zeit, habe ich eine Aufgabe bekommen, in der ich ziemlich frei entscheiden konnte, wie ich sie gestalten wollte. Ich habe den Arbeitsaufwand anfangs sehr unterschätzt, wurde aber schnell genug auf den Boden der Tatsachen zurückgeholt. Ich habe viel recherchiert, Texte geschrieben und konnte sogar eigenständig Termine mit externen Ansprechpartner*innen verabreden.

Etwas, was ich an der matrix sehr schätze, ist, dass ich von Anfang an als ein vollwertiges Teammitglied gesehen und meine Meinung immer ernstgenommen wurde. Ich hatte kein einziges Mal das Gefühl „nur“ eine Praktikantin zu sein und ich habe das Miteinander-Arbeiten, aber auch die Pausengespräche, genossen.

Auf Wiedersehen

Insgesamt bin ich mit meiner Praktikumszeit sehr zufrieden. Ich habe viel erlebt, zum Beispiel saß ich schon in jedem Büro hier. Außerdem habe ich meine Aufgabe fast beendet und kann sie ab Dezember, als Werkstudentin, weiterführen. Ich habe gelernt, wie man Texte schreibt und Produkte aus verschiedenen Sichtweise betrachtet. Allein Instagram als Marketing-Tool kennen und verwenden zu lernen, war ein sehr interessanter Einblick für mich. Ich konnte mir vorher gar nicht vorstellen, wie viel Arbeit hinter einem Marketing-Konzept steht und wie viele Schritte bis zur Veröffentlichung gegangen werden.

Mir hat die Arbeit gezeigt, wie ich das im Studium Gelernte in der Arbeitswelt anwenden kann und wo mich die Reise hinführen könnte. Ich bin mittlerweile sicherer, in welchem Bereich ich mich später sehe und bin sehr gespannt darauf wie es im Dezember weitergeht.

Geschrieben von : Ceyda Ortabas