digital health team

Mit digitaler Hilfe gegen den Gesundheitsnotstand auf dem Land

Die ärztliche Versorgung auf dem Land ist schon heute ein Problem. Immer mehr Ärzte wandern ab. Lösungen möchte nun das digital health team erarbeiten – gemeinsam mit Expert*innen im Bereich E-Health des Beratungsunternehmens Serapion in Essen.

In den kommenden drei Jahren gehen in Deutschland rund 50.000 niedergelassene Ärzte in den Ruhestand. Viele davon auf dem Land: Experten schätzen vorsichtig, dass dies für einen mittleren Landkreis rund 100 Praxen betrifft. Und viele dieser Praxen werden aufgrund mangelnder Nachfolgeregelung nicht weitergeführt. Hinzu kommen erhebliche Konsolidierungen bei Krankenhäusern. Und auch Pflegepersonal ist deutlich schwieriger im ländlichen Raum zu gewinnen als in der Stadt.

Und trotz zahlreicher privater und öffentlicher Initiativen wird immer deutlicher, dass es eine ausreichende Rückkehr von Ärzten, vor allem Hausärzten, auf das Land nicht geben wird.

digital health team will dauerhafte Lösungen konzipieren

Um dennoch die ärztliche Versorgung zu gewährleisten, haben sich Expertinnen und Experten von matrix und serapion aus den Bereichen Gesundheit, Regionalentwicklung und Technologie als digital health team zusammen getan und konzipieren Lösungen, die dauerhaft einen spürbaren Beitrag zur Verbesserung der Gesundheitsversorgung im ländlichen Raum leisten können.

Die Ansätze verbinden wichtige Felder wie Telemedizin, Telemonitoring, Ambient-Assisted Living und digitale Unterstützung in der Pflege. Nicht von der Stange, sondern für regional passende Modelle und Projekte.

Es ist oft eine echte Herausforderung, gute und tragfähige Modelle zu entwickeln. Nicht zuletzt, weil die zu beteiligenden Gruppen oft widerstrebende Interessen haben. Da das Team die dahinter liegenden Muster und Motive sehr gut kennt, kann es nicht nur fachlich-inhaltlich helfen, sondern auch die notwendigen Kommunikationsprozesse initiieren und begleiten. Dafür sorgen Mediziner, Technologen, Wirtschaftswissenschaftler und Fachleute für Gesundheitspolitik, aber auch speziell ausgebildete Mediatoren.