Jetzt abstimmen für MatchMyMaker bei Google Impact Challenge 2018

Die Vision ist klar: Über 10 Millionen Menschen mit Beeinträchtigung bauen selbst eine neue Generation von Hilfsmitteln. Das will matrix gemeinsam mit Partnern auf der Plattform MatchMyMaker erreichen.

matrix engagiert sich seit Jahren in bezahlten und unbezahlten Projekten für eine Kombination technologischer und sozialer Ziele. Wir arbeiten darauf hin, dass möglichst viele unserer Projekte einen Beitrag dazu leisten, dass Menschen selbstbestimmter leben können. Ganz diesem Ziel verpflichtet ist auch das aktuelle Gemeinschaftsprojekt MatchMyMaker, das bei der Google Impact Challenge Deutschland 2018 von der hochrangigen Jury zu den 10 Leuchtturmprojekten gewählt wurde. Damit verbunden ist unter anderem ein nennenswerter finanzieller Beitrag von Google für die weitere Umsetzung des Projektes.

 

Gemeinsam mit dem Berliner Verein be able bringen wir über MatchMyMaker kreative Tüftler, sogenannte Maker, und Menschen mit Beeinträchtigung über Entfernungen und Vorurteile hinweg zusammen. Die Online-Plattform unterstützt die inklusiven Teams dabei, mit digitaler Fertigung und Teamwork auf Augenhöhe passende, günstige Hilfsmittel zu entwickeln – denn jeder der mehr als 10 Millionen Menschen mit Beeinträchtigung in Deutschland erlebt in seinem Alltag ganz persönliche Hürden, die individuelle, schnelle Lösungen erfordern statt Hilfsmittel von der Stange.

Auf der Online-Plattform MatchMyMaker finden Entwicklungsteams über passende Benutzerprofile zusammen. Über ein moderiertes Online-Forum bekommen sie beispielsweise Video-Tutorials und Coaching-Angebote und damit die nötige Unterstützung, um aus ihren Ideen eigenständig innovative Produkte zu entwickeln.

Großer Bedarf an individuellen Alltagslösungen

„Ich wünsche mir eine Vorrichtung, mit der ich meine Gehstöcke frei im Raum abstellen kann, damit sie nicht jedes Mal umfallen, wenn ich die Hände frei haben muss, zum Beispiel beim Bezahlen an der Supermarktkasse”, erläutert MatchMyMaker-Teammitglied Cinderella Glücklich, die mit einer Gehbehinderung lebt. Sven und Role aus Berlin bilden schon ein Maker-Team. Der eine ist ein Berliner Tüftler und hat eine Spastik − der andere hat eine eigene Fahrradwerkstatt. Beide können es kaum erwarten, endlich loszulegen: „Wir möchten gemeinsam ein Fahrrad entwickeln, das man auch mit einer Spastik sicher steuern kann und schon bald eine Fahrradtour durch die Stadt machen!”

MatchMyMaker steht in einem engen inhaltlichen Zusammenhang mit zahlreichen anderen unserer Arbeiten und Projekte und Engagements, z.B. HelpCamps (unterstützt durch das BMBF), EmscherLippe hoch 4 (gemeinsam mit verschiedenen Hochschulpartnern), zdi (u.a. für das Wissenschaftsministerium NRW und die Bundesagentur für Arbeit), Kommune Inklusiv (für Aktion Mensch).

 

Jetzt abstimmen für MatchMyMaker!

Weitere Infos zum Projekt und Möglichkeit zur Abstimmung online unter gic.matchmymaker.de.

Die Abstimmung läuft noch bis zum 06. Juni 2018.

Geschrieben von : Kerstin Helmerdig