Matrix baut Technologie-Team stark aus

Drei neue Mitarbeiter verstärken seit kurzem das Technologie-Team der Matrix. „Wir erkennen in unseren Projekten und Anfragen deutlich veränderte und auch höhere Kompetenzanforderungen an der Schnittstelle zwischen wirtschaftlicher, kommunikativer und vor allem eben auch technologischer Kompetenz“, sagt Matrix-Geschäftsführer Dr. Klaus Bömken, selbst Physiker. „Darauf reagieren wir ganz gezielt mit unseren neuen Teammitgliedern in wichtigen Wachstumsfeldern. So bleiben wir unserem Grundkonzept als Matrix-Team treu.“

Der Biotechnologe Dr. Ulrich Gerth, die Materialphysikerin Anna Moros und der Mechatronik-Ingenieur Niels Lichtenthäler bringen nicht nur fachlich-inhaltlich ganz unterschiedliche Disziplinen ein, sondern auch ganz verschiedene berufliche Erfahrungen.

Dr. Ulrich Gerth gehört seit Jahren zu den bekannten Transfermanagern in der Biotech-Szene. Dabei befasst er sich insbesondere mit der Potenzialbewertung und Finanzierung relevanter Erkenntnisse und technologischer Innovationen für die Wirkstoffforschung. Aktuell unterstützt er Max-Planck-Partner bei der Entwicklung und Durchsetzung eines komplexen Translationsmodells mit dem Namen CARE (Centrum für Angewandte Regenerative Entwicklungstechnologien), einem internationalen Spitzen-Institut, das sich der Erforschung und industriellen Nutzung von induzierten pluripotenten Stammzellen widmet.

Anna Moros arbeitete bis Mitte des Jahres als Materialphysikerin am renommierten Institut von Prof. Dr. Gerhard Wilde an der Westfälischen-Wilhelms-Universität in Münster. In dieser Zeit widmete sie sich Grundsatz- und Anwendungsfragen von Zwischenräumen im Nanobereich – unter anderem in Kooperation mit dem National Center for Electron Microscopy am Lawrence Berkeley National Lab. Der Fokus ihrer Arbeit bei Matrix liegt an der Schnittstelle zwischen Hochschulen und Unternehmen – etwa in Verbundprojekten im Themenfeld „Oberfläche“, das gerade für viele mittelständische Industrieunternehmen ein strategisch besonders wichtiges Handlungsfeld ist. Daneben wird Anna Moros daran mitarbeiten, den Schwerpunkt Studienorientierung der von Matrix für die Landesregierung NRW betreuten Gemeinschaftsoffensive „Zukunft durch Innovation“ (zdi) weiter auszubauen. zdi ist mit über 2.600 Partnern aus Wirtschaft, Hochschule und Schule das größte Netzwerk zur Förderung des MINT-Nachwuchses in Deutschland.

Niels Lichtenthäler war zuletzt beim Institut für Solarforschung des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt als Entwickler und Projektleiter tätig. Dort war er vor allem für die Umsetzung von Industrieprojekten zuständig. Davor hat er eine besonders breite Ausbildung absolviert. Zunächst erwarb er in einem dualen Studium den Ausbildungsabschluss als Energieelektroniker Fachrichtung Betriebstechnik und machte parallel seinen Studienabschluss als Mechatronik-Ingenieur. Beim DLR absolvierte er außerdem berufsbegleitend ein MBA-Studium. Bei Matrix beschäftigt er sich thematisch unter anderem mit dem Bereich Industrie 4.0 und widmet sich damit der Frage, wie die Fabrik der Zukunft gestaltet sein muss, um stark veränderte Anforderungen an Produktions- und Energieeffizienz, Ressourcenschonung sowie an innerbetriebliche und zwischenbetriebliche Kommunikation zu erfüllen. Dabei interessieren ihn – auch ganz persönlich – die viel diskutierten möglichen Auswirkungen auf zukünftige Qualifikationsprofile und auf den Arbeitsmarkt (Stichwort „Menschenleere Fabrik“). Auch Niels Lichtenthäler wird bei zdi eingesetzt, insbesondere in der Unterstützung von regionalen zdi-Netzwerken bei der Nutzung von EFRE- und anderen Förderprogrammen.

Geschrieben von : Admin