matrix-Projekt will technologische und soziale Innovationen verknüpfen

Wie können digitale Entwicklungs- und Fertigungsmethoden wie der 3D-Druck genutzt werden, um eine individuellere, günstigere und schnellere Versorgung mit technischen Hilfsmitteln für Menschen mit Behinderungen zu erreichen? Dieser Frage geht das sogenannte Innnovationsforum „HelpCamps“ nach, das matrix initiiert hat.

Konkret will das Team um Niels Lichtenthäler und Cinderella Glücklich ein Netzwerk schaffen, in dem Menschen mit Beeinträchtigung, mittelständische Unternehmen der Hilfsmittelwirtschaft und Akteure aus der Maker-Szene zusammenarbeiten.

„In einem Design-Thinking-Prozess werden gemeinsame interessante Co-Working-Projekte kreiert und beispielhaft etwa in FabLabs umgesetzt“, erklärt Lichtenthäler. Wenn etwa die Passgenauigkeit von Rollstuhlsitzschalen oder nicht mitwachsende Blindenstöcke als besonders wichtig erachtet werden, beschäftigt sich das Projekt mit diesen Themen. Dabei ist offen, ob am Ende des neunmonatigen Prozesses neue Produkte und Dienstleistungen oder gemeinsame Geschäftsmodelle stehen.

Hilfsmittel und Alltagserleichterungen

Der Innovationsprozess ist inklusiv gestaltet: Die Unternehmen arbeiten mit Hochschulen und Nutzergruppen gemeinsam an Lösungsansätzen für die leichtere Versorgung mit technischen Hilfsmitteln. Interessierte Unternehmen, Hochschulen, Interessengruppen oder Einzelpersonen können sich gerne an Niels Lichtenthäler wenden: lichtenthaeler@matrix-gmbh.de.

Über das Programm „Innovationsforen Mittelstand“

Mit dem Zehn-Punkte-Programm „Vorfahrt für den Mittelstand“ unterstützt das Bundesforschungsministerium kleine und mittlere Unternehmen (KMU) dabei, neue Ideen zu entwickeln und aktuelle Forschungsergebnisse für sich zu nutzen. Ein zentraler Baustein des KMU-Programms sind die „Innovationsforen Mittelstand“. Die Förderinitiative verschafft mittelständischen Unternehmen bessere Voraussetzungen dafür, eigene Innovationsaktivitäten sowie neue Geschäftsmodelle zu entwickeln.

Geschrieben von : Admin