Ceydas erster Monat: Vom Ersti-Gefühl zum Miteinander-Arbeiten

Am ersten Praktikumstag war sie noch nervös und aufgeregt, mittlerweile fühlt sich Ceyda als echtes matrix-Teammitglied. Im Blog berichtet sie über ihre ersten Eindrücke und was sie bis jetzt erlebt hat.

Früh aufstehen und das jeden Tag? Das klingt eher weniger nach mir. Eigentlich bin ich, was das Aufstehen angeht, die typische Studentin. Wenn ich die Option habe, dann lege ich mir meine Kurse frühstens auf 10 Uhr, sodass ich noch etwas länger schlafen kann. Seit meinem Praktikumsbeginn bei matrix vor einem Monat ist der Start in den Tag morgens um 6 Uhr zwar hart für mich, doch der Gedanke daran, dass die Arbeit wirklich viel Spaß macht, erleichtert das Ganze erheblich. Sobald ich im Zug sitze habe ich schon gute Laune. Denn statt eines Praktikums mit Kaffeekochen und Botengängen erwarten mich jeden Tag neue Aufgaben, Herausforderungen und Learnings.

Vom Ersti-Gefühl zum Miteinander-Arbeiten

An meinem ersten Tag habe ich mich wieder wie ein Ersti an der Uni gefühlt: Alles war neu, ich konnte noch nicht viel und ich wusste nicht, was mich in den kommenden Wochen erwartet. Meine beiden Praktikumsbetreuerinnen, Jessica und Lara, kannte ich bereits durch den Videodreh für Next Career. Das hat mir meine Nervosität im Vorfeld ein wenig genommen. Ich wusste am ersten Tag also, wo ich hin und nach wem ich fragen muss. Lara hat mich dann herumgeführt und mich allen vorgestellt. Ich wurde von Anfang an willkommen geheißen und habe seit der ersten Minute das Gefühl vermittelt bekommen Teil des Teams zu sein.

Meine anfängliche Sorge, den kommenden Herausforderungen nicht gewachsen zu sein, hat sich schnell verflüchtigt. Das lag nicht daran, dass ich schon in allem ein Profi war, sondern daran, dass mir gezeigt wurde, dass es in Ordnung ist, Fragen zu stellen. Das Team ist immer hilfsbereit und es wird auch nicht erwartet, dass ich alles schon perfekt beherrsche. Einmal hat sich unser Senior Entwickler den halben Vormittag genommen, um mir zu erklären, wie unser Web-Redaktionssystem funktioniert.
Zudem hatte ich immer genügend Zeit, um mich in die Aufgaben einzuarbeiten.

Zahlreiche Aufgaben und Einblicke in die Arbeit des Teams

Wenn ich gefragt werde, was ich in meiner Anfangszeit schon alles gemacht habe, dann ist mein erster Gedanke „viel“ – und da bin ich sehr froh drüber. Jessica gab mir zu Beginn den Tipp „Nimm jede Erfahrung mit, die du mitnehmen kannst.“ und diesen versuche ich zu beherzigen.
Ursprünglich war geplant, dass mein erster Monat in zwei Teile aufgeteilt wird. Die erste Hälfte war dazu angedacht, dass ich die Arbeit mit dem Marketing- und Akquise-Team kennenlerne und sich meine Tätigkeiten größtenteils darauf fokussieren. Die zweite Hälfte sollte ich dann das Team rund um das Projekt Next Career unterstützen. Eine so strikte Aufteilung wurde – zu meinem Glück – nicht umgesetzt. Ich habe sowohl unsere Angebote für Ausschreibungen gelesen, Texte auf unserer Website eingefügt – das ist schwieriger als es klingt –, Recherche betrieben, als auch gleichzeitig an Terminen für Next Career und andere Projekte teilgenommen.

Eingearbeitet habe ich mich mittlerweile in unsere Word-Press-Websites. Es fühlt sich gut an, dass ich eigenständig ausprobieren darf, wie Texte und Bilder im Web platziert werden können. Und da ich projektübergreifend arbeite, habe ich auch fachlich schon den ein oder anderen neuen Gedanken gelernt: Sei es bei dem Studienzweifelprojekt Next Career, dem matrix-Produkt „KtK“ (Kampagne trifft Konflikt) oder neuen Projekt- und Produktideen, an denen das Team gerade arbeitet. Zu meinen liebsten Projekten gehört die Überarbeitung der Social Media Präsenz von Next Career. Es ging hauptsächlich um die Gestaltung des Instagram-Kanals – ich wusste, dass es sich irgendwann auszahlen würde, sich so viel damit auseinander zu setzen.

Gerade die Tatsache, dass ich in so viele Meetings, Projekte und Diskussionen einbezogen werde, meine Meinung gehört und wertgeschätzt wird und ich teilweise selbständig arbeiten kann, gibt mir das Gefühl, dass ich wirklich etwas bewirke und dem Team helfe. Eine Erfahrung, die ich schon an meiner Arbeit im Fachschaftsrat sehr geschätzt habe.

In den kommenden Wochen möchte ich nun noch meine Arbeit im Projekt Next Career vertiefen. Ich würde mich weiterhin gerne auf die Öffentlichkeitsarbeit und Change-Management-Prozesse konzentrieren und vielleicht eigene kleine Projekte zugewiesen bekommen. Mein Ziel ist es, am Ende meines Praktikums, sinnvolle Arbeit geleistet zu haben. Ich möchte, durch selbstständiges Arbeiten, Ideen voranbringen können und am Ende zufrieden mit meinem Input sein.

Und ich bin sicher, dass ich nach den drei Monaten bei matrix gar kein Problem mehr damit habe, früh aufzustehen.

Geschrieben von : Ceyda Ortabas