Drei Monate in der matrix: Ceydas Erfahrungen im Praktikum

Neben dem Studium möchte Ceyda auch praktische Einblicke ins Berufsleben sammeln. Deswegen tauscht sie den Hörsaal in den kommenden drei Monaten mit einem Schreibtisch bei der matrix. Was sie erlebt, berichtet sie regelmäßig im Blog.

„Studenten wissen doch gar nicht wie man richtig arbeitet.“ – so gut wie jeder Studierende hat diesen Satz schon mal gehört. Dass das Studium anstrengend und fordernd ist, wissen die meisten. Aber ist an der Aussage vielleicht doch etwas Wahres?

Ich selbst weiß tatsächlich nicht, wie es ist Vollzeit an einem Arbeitsplatz zu arbeiten. Genau das möchte ich jetzt herausfinden: durch ein Praktikum bei der matrix. In den nächsten drei Monaten habe ich die Chance in die Projekte und Tätigkeiten reinzuschnuppern und hier das Arbeitsleben kennenzulernen. Ich werde das Marketing- und Akquise-Team unterstützen, sowie mit dem Team rund um Next Career zusammenarbeiten.

Momentan studiere ich im vierten Semester Betriebswirtschaftslehre an einer Universität in NRW. Da ab dem nächsten Semester der Vertiefungsteil meines Studiums beginnt, war es mir wichtig, herauszufinden, wie die Module, die mir an der Uni am meisten zusagen, in der Praxis Anwendung finden. Außerdem ist mein Studium sehr theorielastig, daher wollte und sollte ich praktische Erfahrung sammeln. Als BWL-Studentin hat man sehr viel Auswahl, wenn es darum geht in welchem Bereich man seine Fühler ausstrecken möchte.

Das kann oftmals Fluch und Segen zugleich sein, denn man hat zwar viele Möglichkeiten, verliert aber auch schnell mal den Überblick. Wie sagt man so schön? „Man sieht den Wald vor lauter Bäumen nicht.“, und so habe ich mich anfangs auch gefühlt, weswegen ich mir Fragen gestellt habe wie „Welchen Bereich möchte ich mir angucken?“, „Wo liegen meine Interessen?“, und und und. Also wie genau bin ich zur matrix gekommen?

Kreatives und freies Arbeiten gesucht: mein Weg zur matrix

Ich wusste von Anfang an, dass ich meine Praxiserfahrung gerne in einem modernen Unternehmen sammeln wollte, welches auch kreativ arbeitet und offen für neue Ideen ist. Mir war es wichtig, als Ausgleich zu meinem Studium, auch mal etwas kreativer und freier arbeiten zu können. Durch mein Umfeld wurde ich dann auf die matrix aufmerksam, habe etwas recherchiert und nachdem ich mich über die Aufgaben und Projekte informiert habe, war mir schnell klar, dass mir die Arbeit hier viel Spaß machen könnte. Es war erfrischend zu lesen, wie innovativ gearbeitet wird und wie bunt das Team zusammengesetzt ist, es sind hier Menschen aus allen möglichen Fachrichtungen vertreten. Als mir dann nach meiner Anfrage auf einen Praktikumsplatz, das „Next-Career“-Projekt vorgeschlagen wurde, war ich sofort begeistert.

Ich selbst habe mein Studium gewechselt und mich deswegen in einigen Berichten wiedererkannt, die Überschneidungen waren also schon mal da. Ich finde die Idee, Studienzweiflern und -wechslern zu zeigen, dass sie nicht allein damit sind und Tipps zu geben, an wen sie sich wenden und wie sie vorgehen können, super – und ehrlich gesagt hätte mir sowas damals auch sehr weitergeholfen. Es gibt zwar an den meisten Universitäten eine allgemeine Studienberatung, an die ich mich damals auch gewandt habe, aber es ist auch sehr hilfreich, die Sichtweise von anderen Studierenden auf das Thema zu erfahren. Ich engagiere mich neben meinem Studium im Fachschaftsrat Betriebswirtschaftslehre und wir bieten unseren Studierenden auch eine fachbezogene Studienberatung, können aber wenig Auskunft über das Wechseln oder vorzeitige Beenden eines Studiums geben. Deswegen finde ich das Projekt „Next-Career“ so interessant und wichtig.

Marketing: Spannend im Studium – und im Job?

Außerdem werde ich die Bereiche Marketing und Akquise kennenlernen. Da mir der Marketingteil meines Studiums sehr zusagt, aber bisher nur die Grundzüge der Theorie behandelt wurden, erhoffe ich mir durch das Praktikum einen Einblick in die Praxis der Marketing-Tätigkeit. Es wäre für mich spannend zu sehen, was man beispielsweise alles bei einer Konzeptausarbeitung beachten und wie diese aufgebaut sein muss. Zudem würde ich gerne an Meetings, also an der Besprechung von Projekten und Ideen teilnehmen können. Und vielleicht ergibt sich auch noch die Möglichkeit, die direkte Arbeit mit Kunden zu erleben.

Ich freue mich wirklich sehr darauf die Arbeit im Team kennenzulernen und in das echte Berufsleben einzutauchen. Es wird sicherlich aufregend, die Praxis zur Theorie zu erleben und zu sehen, in welchen Feldern einiges aus meinem Studium umgesetzt wird und wie das passiert. Ich bin gespannt, wie sich meine Vorstellungen vom Praktikum umsetzten lassen, und motiviert, die zukünftigen Herausforderungen zu bewältigen. Ich weiß noch nicht so ganz wohin die Reise führt, aber ich bin sehr zuversichtlich, dass es sich lohnen wird.

Geschrieben von : Kerstin Helmerdig